💸Finanzrahmen – was können wir uns leisten?

Risikoabschätzung

Neben allen Überlegungen zur Haus- und Grundstücksgröße und allen anderen damit verbundenen Wünschen bleibt natürlich nicht aus sich über die finanziellen Aspekte Gedanken zu machen.
Bedeutet, was können wir uns heute und auch in Zukunft an monatlichen Belastungen leisten, um Summe X aufzunehmen und für den Fall der Fälle noch Rücklagen zu haben. Der Finanzrahmen muss also ausgelotet werden.

Zunächst haben wir unsere laufenden Kosten von Miete, Essen, Verträge (Handy, Spotify, etc.), Versicherungen, andere Kredite, usw. aufgestellt. Danach dann der Blick auf den monatlichen Verbleibt. Anschließend haben wir noch Beträge für Sparen und Urlaub abgezogen und die Miete wieder addiert, um unsere mögliche monatliche Rate zu bekommen. Die Miete haben wir hier wieder dazugerechnet, da diese dann beim Wohnen im Eigenheim natürlich wegfällt und sich in der monatlichen Rate wiederfindet.
Bitte hier nicht die anfängliche Doppelbelastung bis Einzug in das neue Heim vergessen! Die Miete wird natürlich bis dahin gezahlt.

Unsere Vorlage kann man sich gerne demnächst hier herunterladen.

Weiterhin ist es noch wichtig sich mit dem verfügbaren Eigenkapital zu beschäftigen, da es für die Finanzierung sehr wichtig ist.

Ein Blick in die Glaskugel – zukünftiger Finanzrahmen   

Die Crux an der Geschichte ist aber, man plant nicht nur für die nächsten 3 Jahre, sondern für die nächsten 30 Jahre. Bis dahin verändert sich noch einiges und der aktuelle Finanzrahmen entspricht mit Sicherheit nicht dem zukünftigen. A) können noch Kinder kommen. B) verändert sich das Gesamtgehalt hoffentlich positiv. Und C) können weitere Belastungen dazu kommen. Entsprechend konservativ und vorsichtig kalkulieren wir unsere Ratenhöhe. Kindergeld, Kindergartenkosten und Gehaltsverlust aufgrund von Mutterschaft lassen sich noch recht gut kalkulieren. Aber wie viel das tägliche Leben mehr kostet lässt sich nur schwer vermuten.

Banken errechnen die Ratenhöhe beispielsweise meist mit 30% des Gesamteinkommens. Im Endeffekt muss aber jeder für sich wissen wie hoch das eigene Risiko sein soll.
Uns wurde nur von vielen Seiten ans Herz gelegt die Rate so zu wählen, dass man nebenher das Leben nicht vergessen muss und jeden Cent umdrehen muss.

Es kann übrigens auch interessant sein mit den Steuerklassen “zu spielen” und zu schauen, ob sich eine Veränderung (im Falle einer Ehe) lohnt. Vor allem bei höheren Gehaltsunterschieden kann es durchaus etwas bringen die Steuerklassen aufzuteilen. Beispielrechner gibt es dazu auch eine Menge.

Es gibt auch Rechner zur monatlichen Belastbarkeit, wie auf Immobilienscout24, die einem einen guten Eindruck verschaffen.

Natürlich beeinflusst die Tilgungsrate und der Zinssatz diese monatliche Rate. Wir wollten die Tilgungsrate lieber etwas niedriger ansetzen und mit Sondertilgungen jährlich die Restschuld mindern. Das setzt aber auch voraus, dass Sondertilgungen kostenfrei möglich sind.
Die meisten Banken bieten Sondertilgungsmöglichkeiten und auch das Erhöhen oder Senken von Tilgungsraten an. Teilweise können Tilgungen auch ausgesetzt werden im Notfall.

Wir fanden für uns den Weg der geringeren monatlichen Belastung und jährlicher Sondertilgungen besser.




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