Erdarbeiten und Hausanschlüsse – Bodenplatten Vorbereitung

Die Bodenplatte kann kommen

In den letzten Wochen hat sich unser Grundstück ganz schön verändert. War es doch erst über alle Maßen zugewachsen mit dornigen Gestrüpp, sieht heute alles deutlich geordneter aus.
Die Erdarbeiten sind fertig und fast alle Hausanschlüsse sind gelegt.

Schritt für Schritt

Die erste Maßnahme bestand darin den ganzen Bewuchs von unserem Erdbauer beseitigen zu lassen, um überhaupt eine Vorstellung von der eigentlichen Fläche und Form des Grundstücks zu bekommen. Als wir es kauften, war es Winter und vorab wurde vermutlich auch gemäht, sodass wir hier nicht die Katze im Sack gekauft haben. Aber für das Baustellengespräch zwischen allen Gewerken (auch Grüne Wiese Gespräch genannt) war es wichtig alles “nackig” zu sehen.

grundstück-bewuchert

Rodung Grundstück

Die Bäume am Grundstücksende wurden später auch enfternt, weil wir dort hinten einen Gartenschuppen später bauen möchten. So sah unser Grundstück gleich ganz anders aus.

Es ist generell sehr ratsam solche Vorhaben direkt anzusprechen und vom Erdbauer mit umsetzten zu lassen, sofern er es anbietet. Immerhin hat er die nötigen Maschinen und Erfahrung.

Wir hatten mit unserem Erdbauer ein riesen Glück! Als Bauherr ist man natürlich sehr überfordert mit der Übersicht über alle einzelnen Bauschritte, Vorbereitungen, wer was von wem braucht und so weiter. Unser Erdbauer Herr Schmitt aus Waghäusel hat uns richtig viel Arbeit abgenommen. Sogar die Absprachen mit den anderen Gewerken (Hausanschlüsse, Bodenplattenbauer etc) hat er großteils übernommen. Und sehr unbürokratisch und super zuverlässig hat er immer wieder seine Hilfe angeboten. Wir mussten uns nicht einmal um die Straßensperrung kümmern. Wirklich ein ganz toller Fang für uns. 🙂

Baustellengespräch

Der nächste Schritt war dann also das Baustellengespräch, bei dem von allen Gewerken je ein Vertreter am Grundstück war und diese sich über die Zuständigkeiten und Zeitpläne unterhalten haben. Der Bodenplattenbauer muss natürlich entsprechende Vorbereitungen vom Erdbauer und der Anschlüsse von Strom, Wasser, Abwasser etc. vorfinden, um die Bodenplatte zu legen.
Dazu gehört auch die Vorbereitung des Bodenniveaus durch den Aushub. Es wird vom Vermesser ein Richtniveau angegeben, der bei uns an einer Straßenlaterne markiert war. Dieser Richtwert ist dann Ausgangspunkt für alle möglichen Höhenangaben. Auf welchem Niveau muss der Boden unter der Bodenplatte sein? Wie sieht es mit der Schotterschicht für die Bodenplatte und den Kranstellplatz aus? Wie hoch sind nachher Garten und Terrasse?
All das wurde im Gespräch besprochen und die einzelnen Arbeitsschritte vergeben und auf einem Zeitplan festgehalten.

Vorbereitungen

Bei uns kam dort hinzu, dass leider der Zaun und die Gartenhütte des Nachbarn im Weg waren, da für unsere Grenzbebauung ja auch ein Gerüst für die Seite gestellt werden muss und die Bodenplatte nicht abschüssig werden darf an der Seite. Das Bodenniveau des Nachbarn lag leider deutlich tiefer.
Wir konnten aber mit unserem Nachbarn abklären, dass Zaun und Hütte entfernt werden und wir bis zu 2m auf das Grundstück Schotter und Gerüst legen dürfen. Da haben wir schon wieder ganz großes Glück gehabt und ein Stein fiel uns vom Herzen. Nun steht dort ein Bauzaun, den ebenfalls unser Erdbauer organisiert hat, und später bauen wir dann unseren Gartenzaun dorthin, damit das nicht auch noch der Nachbar machen und mitfinanzieren muss. 🙂

Nachdem die Anschlussarbeiten von Wasser und Co innerhalb eines Tages gemacht wurden, hat der Erdbauer den Schotter und Splitt für die Befestigung des Untergrundes aufgetragen und im hinteren Teil des Grundstücks, wo später der Garten ist noch Erde aufgeschüttet und verteilt.

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Somit waren die Erdarbeiten fertig und der Vermesser konnte das sogenannte Schnurgerüst vorbereiten und die Haus- und Bodenplattenfläche festhalten.

Schnurgerüst Vorbereitung Grundstück

Wir waren verwirrt, warum hier noch kein Schnurgerüst zu finden war. Die Schnur wird aber erst der Bodenplattenbauer anlegen und der Vermesser legt lediglich die Eckpunkte durch diese Holzmarkierungen fest. Nach der finalen Vermessung kann man dann beim Bauamt den ganzen roten Punkt, also die volle Baufreigabe, beantragen.

Die Basis steht nun also und die Bodenplatte kann kommen.
Innerhalb von zwei Tagen soll diese dann fertig sein und wir können Haas davon berichten, sodass die Produktion unseres Hauses startet.

Dann erwarten wir unseren Stelltermin und haben endlich mehr Gewissheit wann wir mit dem Innenausbau anfangen und wann wir mit einem Umzug planen können. Immerhin muss Urlaub, Wohnungskündigung und auch die Absprache mit Helfern vorgeplant werden.

Wenn wir mehr wissen, werdet ihr es erfahren. 😉

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