🏡Fertighaus Ausbaustufen

Schlüsselfertig, Ausbauhaus oder Bausatzhaus

Wer ein Haus bauen möchte hat bei den meisten Fertighausanbietern die Wahl zwischen verschiedenen Ausbaustufen. Je nach handwerklichen Geschick, Zeit- und Geldbudget, kann jeder Bauherr die passende Variante für sich finden.

Schlüsselfertiges Fertighaus

Schlüsselfertige Fertighäuser werden komplett vom Anbieter gebaut und die Bauherren müssen nur noch den Schlüssel entgegennehmen und einziehen.
Hier wird wirklich alles errichtet und ausgebaut. Von Keller bis Dach, über Böden und Badewanne ist dann alles fertig.
Diese Variante spart den Bauherren enorm Zeit und natürlich ist es gerade für handwerklich ungeschickte Leute sicherer alles vom Profi machen zu lassen.

Allerdings ist dies auch die teuerste Variante und man muss zumeist aus den vorhandenen Materialien (Böden, Türen, Treppen…) des Anbieters wählen und ist zumindest dort dann erst einmal eingeschränkt. Je nach Anbieter kann man hier aber auch sicherlich über Materialbereitstellung seitens der Bauherren sprechen, damit der gewünschte Boden dann doch im Haus Einzug findet.

Ausbauhaus

Beispielhafte Übersicht zu den Fertighaus Ausbaustufen von Haas Fertigbau:

Ausbaustufen Fertighaus Haas
Quelle: Haas Katalog

Achtung: Das ist nur eine Beispiel der Firma Haas Fertigbau und beinhaltet daher Leistungen, die bei anderen Herstellern nicht inklusive sein können, wie beispielsweise Architektenleistungen.

Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet kann meistens noch zwischen verschiedenen Stufen wählen. Hier eine
Es gibt meist eine recht „nackige“ Variante, in der das Haus als Rohbau steht, aber noch Heizung, Technik und Estrich fehlen. Gut geeignet für handwerklich begabte Bauherren oder solche mit guten Verbindungen im Baugewerbe. Engagiert man privat Handwerker kann man hier und da sicher noch eine paar Taler sparen.

Die nächste Ausbaustufe heißt „Technikfertig“ in der die Wände noch unverspachtelt und unverputzt sind und auch die Böden noch nicht gelegt sind. Wand- und Bodenarbeiten, sowie Türinstallationen bleiben dann dem Bauherren

Eine dritte Stufe wird meistens ebenfalls angeboten und oft als „Streichfertig“ bezeichnet. Hier sind dann zusätzlich zur fertigen Technik auch die Wände bereits verspachtelt und verputzt. Streichen, Tapezieren und Boden verlegen liegt damit bei den Bauherren.
Wer sich das Verspachteln, Schleifen und Verputzen nicht zutraut, kann hiermit immer noch eine Ausbaustufe wählen, bei der man selber Hand anlegen und Geld sparen kann.

Anbieter wie Haas Fertigbau bieten sogar noch eine weitere Zwischenstufe an: „Bad-Kompletthaus„. Hier ist das Bad dann auch komplett gemacht und es fehlen nur noch Bodenbeläge, Wandfarbe und Innentüren.

Ausbauhäuser sind also sehr für Leute geeignet, die Geld sparen wollen und gerne etwas eigene Hand an das Eigenheim legen wollen, oder die Gewerke selber beauftragen wollen. Zudem gibt es die volle Flexibilität bei der Materialauswahl. Jedoch muss hier ordentlich Zeit investiert werden für die Eigenarbeit.

Bausatzhaus

Das Bausatzhaus besteht tatsächlich ausschließlich aus der Lieferung des Haus Bausatzes und überlässt dem Bauherren damit alles andere. Selbst der Aufbau ist Käufersache.
Hier sollten also definitiv nur gelernte Profis ran, die ordentlich Zeit mitbringen.

Wir haben uns letztendlich für ein Ausbauhaus der Stufe „Technikfertig“ entschieden. Auf der einen Seite war es definitiv eine Kostenentscheidung und auf der anderen Seite gefällt uns die Vorstellung selbst Hand an unser großes Projekt anzulegen. Auch wenn das sicherlich nicht stressfrei wird.
Das Bad werden wir aber definitiv vom Profi fliesen lassen. Es soll ja auch gut werden und irgendwo muss man dann seine Grenzen kennen. 🙂




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