Nachdem wir uns im Innenbereich ausgetobt haben und das Wetter draußen immer schöner wurde, haben wir uns an die Außenanlagen gemacht.

Vorgarten

Als erstes ging es an den Vorgarten, die “Vistitenkarte” eines Hauses.
Die Einfahrt und den Eingang haben wir mit den gleichen Pflastersteinen machen lassen, um ein einheitliches und ruhiges Bild zu bekommen.

Wie schön es ist, wenn man nicht mehr über Baubretter das Haus betreten muss und der Dreck draußen bleibt. 🙂

Vorgarten mit hellen Pflaster und freistehenden Briefkasten
Unser Vorgarten mit dem selbstgebauten freistehenden Briefkasten.

Es war uns auch ganz wichtig neben dem ganzen Stein eine Grünfläche zu haben. Die meisten Vorgärten in unserer Nachbarschaft haben kein bis wenig Grün. Wir haben durch unsere Baulinie aber so viel Vorgarten, dass genug Platz für eine kleine Grünfläche war. Damit wirkt unsere Farbkombination von Weiß und Anthrazit etwas aufgelockert.

Die Halterung für den Briefkasten haben wir selber gemacht, da uns die Angebote in den Märkten und im Internet so überhaupt nicht zugesagt haben.
Und wir wollten unbedingt einen freihstehenden Briefkasten und sind sehr happy damit.

Terrasse

Unsere Terrasse sollte ein wenig mediterranes Feeling mitbringen, weshalb wir lange nach schönen Platten gesucht haben. Am Ende haben wir uns in Feinsteinzeug-Platten im Format 90 x 90cm verliebt und sind sehr stolz, dass wir die Terrasse im Eigenbau so schön gezaubert haben.

Die Suche nach passenden Randsteinen dauerte auch etwas, da die üblichen Randsteine in Grau überhaupt nicht zu den Platten gepasst hätten. Aber auch hier haben wir in einem Baumarkt genau das Richtige gefunden. Naturstein in einem Sandton.

Holzterrassen finden wir sehr schön, wollen den Pflegeaufwand jedoch nicht und haben auch bei Freunden und Online-Erfahrungsberichten gesehen, dass die Farbe auch sehr schnell verblasst.

Die Einzelschritte vom Terrassenbau findet ihr auch auf der Unterseite Garten.

Bewässerung

Wir beiden haben generell keinen besonders “Grünen Daumen” und wollen gerne von allen Annehmlichkeiten der modernen Technik profitieren.

via GIPHY

Klar, dass wir dann auch eine Bewässerungsanlage und einen Mähroboter haben würden. Schön soll’s sein, aber wenig langfristige Arbeit bedeuten.

Dadurch mussten wir einmal richtig ranklotzen und ein Bewässerungssystem verlegen.
Selbst bei strömenden Regen haben wir uns mit einer Fräsmaschine rumgeschlagen und am Ende konnte keiner von uns mehr knien.
Aber es hat sich vollends gelohnt und heute startet automatisch abends um 20 Uhr die Bewässerung für Rasen, Hecke, Hochbeet und Vorgarten.
Und natürlich ist das auch mit dem Handy steuerbar. So viel Spaß und Flexibilität musste sein.

Infos zum System und zur Verlegung, findet ihr auch auf der Unterseite: Bewässerungsanlage

Hecke & Mähkantensteine

Unsere noch etwas kleine Hecke besteht aus der Lorbeerkirsche “Novita”. Sie ist sehr robut, ganzjährig grün und winterhart.
Diese Eigenschaften haben uns direkt überzeugt und wir haben in den ersten Wochen nicht schlecht gestaunt wie schnell sie wächst. Wir können sie also nur wärmstens empfehlen.Man kann sich natürlich auch bei Gärtnereien beraten lassen, was besser zu den persönlichen Wünschen und örtlichen Gegebenheiten passt.

Da wir einen Mähroboter haben werden und dieser dann auch die Rasenkanten sauber schneiden kann, haben wir Mähkantensteine verlegt.
Zeitgleich haben wir unserem länglichen Garten ein wenig Charakter verliehen, durch kleine Ausbuchtungen bei der Hecke.
Ähnlich zu den Kantensteine bei der Terrasse, wollten wir diese ebenfalls in einem Sandton halten, um das Gesamtbild abzurunden.
Zudem haben sie eine Trapezform, was auch echt eine schöne Abwechslung zu den “Standardsteinen” ist.

Mehr Details und Anleitungen

Wenn euch Details zu unseren Außenanlagen interessieren, besucht unsere Seite zu den Außenanlagen. Dort haben wir mehr Infos zum Bewässerungssystem, der Hecke und dem Terrassenbau.

Zeit zum Genießen

Wir wohnen nun ein Jahr in unserem Haus und die Zeit ist so schnell verflogen. Weil wir uns so wohl fühlen und weil es einfach immer etwas zu tun gibt.

Wer ein Haus hat, hat immer etwas zu renovieren, auszubessern oder neue Ideen umzusetzen. Das wird sich nicht ändern und umso wichtiger ist es, dass man sich auch Pausen nimmt und nicht jede freie Minute am werkeln ist.

Auch mal 5 gerade sein lassen und den Moment neben dem Chaos genießen.

Wir haben immer wieder zwischendrin ganz bewusst das bestaunt, was wir schon geschafft haben und davon geträumt wie es mal aussehen wird.

Haus und Garten hören nie auf sich zu verändern und niemand muss nach einem Jahr alles fertig haben.
Es ist zudem auch super schön mit Familie und Freunden diese Entwicklungen zu teilen und später einmal durch Fotos zu stöbern und bei einem Glas Wein oder Bierchen an die ganzen gemeinsamen Plackereien zu denken.

In diesem Sinne, frohes Schaffen und Genießen 🙂

via GIPHY

Kommentar verfassen