Grundstückspreis

Grundstückspreise variieren enorm abhängig von der Lage (Bundesland, Stadt, Land) und Größe.
Außerdem hängt es auch davon ab von wem gekauft wird. Bei der Vergabe durch Städte oder Gemeinden liegen die Preise meist niedriger. Bei Verkäufen von Privatleuten und Bauträgern hingegen sind die Quadratmeterpreise deutlich höher. Hier gilt eindeutig je höher die Nachfrage, desto höher kann der Grundstückspreis sein.

Uns sind keine Preisgrenzen für Quadratmeterpreise bekannt. Jedoch kann es passieren, dass sich im Endeffekt die Bank querstellt, wenn sie das Grundstück deutlich weniger wertig schätzt. Damit kann dann die Finanzierung platzen im schlimmsten Falle. Ansonsten kann es durchaus dazu kommen, dass munter für Grundstücke „geboten“ wird und dem Besitzer steht frei an wen er verkauft.

Bodenrichtwert/Quadratmeterpreise

Man sollte sich auf jeden Fall einen Überblick über die derzeitigen Quadratmeterpreise/Bodenrichtwerte verschaffen. Das kann a) über Freunde und Bekannte die eine aktuelle Schätzung abgeben können. Oder b) durch das Scannen von Grundstücksangeboten passieren.
Egal wie, man sollte entsprechend die einzelnen Faktoren (Lage, Größe) betrachten, um den Preis bewerten zu können.

Wir bauen in Baden-Württemberg und sind sehr oft auf überteuerte Grundstücke gestoßen, die dann aber auch deutlich länger ausgeschrieben waren, als andere.
Und im Endeffekt war für uns klar, dass wir irgendwo eine Grenze haben, die wir nicht überschreiten wollen zu Gunsten einer Stadt-nahen Lage und haben uns so für ein etwas ländlicher gelegenes Grundstück entschieden.

Zusatzkosten

Was auch wichtig zu beachten ist sind eventuell aufkommende Zusatzkosten, wie Erdarbeiten, da das Gelände nicht eben ist, oder Erschließungskosten.
Erschließungskosten können sich zwischen 4.000€ und 7.000€ bewegen. Also sollte man sich immer erkunden, ob das Grundstück erschlossen, teilerschlossen oder komplett unerschlossen ist.
Bei teilerschlossenen Grundstücken liegen zumindest die Anschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser, Telefon etc.) zumindest an der Straße, sodass sie nur auf das Grundstück verlegt werden müssen und die Kosten deutlich niedriger sind.

Zu dem eigentlichen Grundstückspreis kommen dann noch die Kaufnebenkosten dazu. Bis auf die Maklerkosten, die variieren können, liegen die Kosten wie folgt:

  • Maklercourtage: 3-7%
  • Notarkosten: 1,5%
  • Grundbucheintrag: 0,5%
  • Grunderwerbssteuer: ca. 5%

Diese Kaufnebenkosten müssen übrigens vom Eigenkapital getragen werden, da sie nicht zur Wertsteigerung bzw. zum Wert des Grundstücks beitragen und daher nicht von der Bank finanziert werden. Diese Kosten muss man sich also mindestens zur Seite legen.




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