Haus Versicherungen – Schäden und Kredit

Wer ein Haus baut denkt unweigerlich an mögliche Risiken, die damit verbunden sind. Wie können wir unser Eigenheim gegen Schäden versichern und wie sieht’s mit dem Kredit aus falls uns etwas passiert? Dafür gibt es ja zum Glück Versicherungen fürs Haus und für das Leben.

Wie können wir uns finanziell absichern?

Kein schöner Gedanke, mit dem man sich aber durchaus auseinander setzen muss, wenn man den Schritt zum Hauseigentümer geht.

Als wir damals die Finanzierung unterschrieben haben sind wir auf einen Schlag „Großschuldner“ geworden und das hat uns ganz schön beeindruckt.
Bis dahin haben wir nie etwas auf Raten gekauft und sind bis auf Autokredite immer ohne jegliche Verbindlichkeiten gewesen und das war von einem Moment auf den nächsten vorbei.

Da mussten wir erst einmal schlucken und haben uns direkt mit dem Thema der Absicherung beschäftigt.

Was ist wenn einem von uns mal etwas passiert? Den Kredit kann einer alleine wahrscheinlich nicht bedienen und müsste dann sofort aus dem Haus. Kein schöner Gedanke.

Wir haben uns dann für eine Risikolebensversicherung entschieden, die mit unserem Hauskredit verbunden ist.
Das bedeutet, dass die Versicherungssumme kleiner wird, analog zur Restschuld.
Damit decken wir für die Kreditzeit den Kredit ab, zahlen aber suksessiv weniger Versicherungsbeiträge.

Eine Risikolebensversicherung unterscheidet sich übrigens zur Kapitallebensversicherung darin, dass im Nicht-Eintreten des Risikos (also das Ableben) die eingezahlte Summe verloren ist.
Bei der Kapitallebensversicherung wird die Summe am Ende der Versicherungslaufzeit ausgezahlt.
So kann man beispielsweise die Altersvorsoge etwas aufbessern.

Wie können wir unser Haus für den Schadenfall versichern?

Und natürlich wollen wir auch sichergehen, dass eventuelle Schäden am und im Haus möglichst gut gedeckt sind.
Hier muss jeder für sich abwägen welche Risiken gedeckt sein sollen.
So gibt es beispielsweise bei der Wohngebäudeversicherung die Zusatzoption der Elemtarschadenversicherung, die gegen größere Katastrophen, wie Überschwemmungen versichert.

Hausratversicherung

Die gute alte Hausratversicherung darf natürlich auch im eigenen Haus nicht fehlen.

Im Gegensatz zur Wohngebäudeversicherung versichert die Hausrat nur bewegliche Gegenstände und nicht befestigte Sachen, wie das Gebäude, Carport, Zaun etc.

Üblicherweise decken Hausratversicherungen Schäden durch Diebstahl, Leitungswasser, Blitzeinschlag, Feuer und Personen ab. Optional kann auch Fahrraddiebstahl und Glas versichert werden. Nicht selten wissen Mieter und Eigentümer nicht darüber Bescheid, dass das Cerankochfeld mit der normalen Hausratversicherung nicht versichert ist.

Wohngebäudeversicherung

Die klassische Wohngebäudeversicherung springt bei Schäden ein, die durch Sturm, Leitungswasser und Feuer und sogar Hagel an befestigten Sachen verursacht werden.

Wie schon geschrieben, gibt es immer noch die Option einer Elementarschadenversicherung. Wir haben uns dagegen entschieden, da wir nicht im Hochwasserrisikogebiet bauen und Lawinen auch weit entfernt sind. 🙂

Hier gibt es einen Tarifrechner von dem Tochterunternehmen von Check24, Tarifcheck.de:

Bau-Versicherungen

Für die Bauphase gibt es weitere Versicherungen, wie die Bau- / Bauleistungsversicherung, Feuer-Rohbauversicherung, Bauherrenhaftpflicht und Bauhelfer Versicherung.

Damit sichert man zum einen den Rohbau gegen Schäden ab, aber auch sich selber, sollte einer Person etwas passieren oder durch den Bau Schäden verursacht werden. In Summe sollte man ca. 1.300€ für die Summe dieser Versicherungen einkalkulieren.

Natürlich kann man sich im Leben gegen fast alles für das nötige Kleingeld versichern lassen, aber wie viel und was wirklich Sinn ergibt bzw. gebraucht wird, sollte jeder für sich selber entscheiden.

Erkundigt euch, ob ihr bei eurem Versicherer Versicherungspakete angeboten bekommt, die in Summe günstiger sind.
Wir haben so ein Paket bei unserer Bank bekommen und sind auch froh damit alles an einem Ort zu haben.